Was zählt am Lebensende? Wie viele Likes man hatte?Palliativ-Experten führten Gespräche mit Sterbenden und fragten, was sie am meisten bedauern würden… Viele ältere Menschen oder Sterbende trauern um den „Sinn ihres Lebens“.

Zentrale Fragen sind: „War mein Leben erfüllt?“ und „Was bleibt von mir?“Ein Krebsbefund oder ein schwerer Unfall kann den Blick auf das Leben völlig verändern, so Hospizpflege-Experten. Viele Betroffene sortieren ihre Prioritäten neu: keine schlechten Beziehungen mehr, kein Aufschieben.

Hier sind vier Dinge, die ältere Menschen im Gespräch mit Palliativ-Mitarbeitenden besonders bereuen:

  1. Mein eigenes Leben nicht gelebt

Viele Sterbende bereuen es, fremdbestimmt gelebt zu haben – beruflich oder privat. Menschen haben ausgeprägtes Nähe-Bedürfnis, suchen Geborgenheit und Zuneigung statt Distanz.

  1. Zu viel gearbeitet und Familie vernachlässigt

Sehr oft bedauerten Elternteile am Ende ihres Lebens, zu viel gearbeitet zu haben und wesentliche Momente im Familienleben versäumt zu haben – das lässt sich ändern!

  1. Mich verbogen für andere

Wer sich verstellt hat, merkt oft spät den Nachteil: Man lebt im Konflikt mit sich selbst und leidet langfristig darunter. „Sich selbst zu lieben, ist das größte Geschenk“

  1. Träume nicht verfolgt

„Schau in Dein Inneres“, forderte Bob Marley einst. Viele ältere Menschen bedauern, nicht mutig genug gewesen zu sein, eigene Träume zu verfolgen und stattdessen gesellschaftlichen Erwartungen hinterhergerannt zu sein.